
Ob englisch „White Tie“, französisch „Cravate Blanche“ oder deutsch „Großer Gesellschaftsanzug“ – die Dresscodes dieser Welt klingen großartig, doch was sich dahinter verbirgt, ist nicht immer klar. Beim gerade genannten, dem „White Tie“, handelt es sich um die Gala-Robe im Frack mit weißer Weste und weißer Fliege. Bei diesem Dresscode wird maximaler Aufwand betrieben, der zu besonders festlichen Anlässen getragen wird, z. B. bei großen Bällen oder Banketten. Lautet die Kleiderordnung „Black Tie“, findet die Veranstaltung im gehobenen Ambiente statt und Sie sind mit dem Smoking richtig beraten. Als Gastgeber sollten Sie darauf achten, dass Sie die Kleiderordnung „White Tie“ und „Black Tie“ nie für Veranstaltungen vor 17 Uhr ausgeben. Denn der Smoking und der Frack kennen kein Tageslicht. Steht auf der Einladung Abendgarderobe, ist ein dunkler Anzug mit Krawatte gefragt. Haben Sie noch mehr Fragen zum Dresscode? Unsere fachkundigen Mitarbeiter beraten Sie gerne!
Der Frack wird nur abends und nur zu sehr festlichen Anlässen getragen, wie große Bälle und Staatsempfänge. Er ist schwarz und wird mit einer weißen Weste und weißer Fliege kombiniert – und wird deshalb auf Einladung auch mit dem Dresscode „White Tie“ umschrieben.
Dieser Dresscode bietet sich für den täglichen Arbeitsalltag an. Eine legere Hose, z. B. eine dunkle, hochwertige Jeans, kombinieren Sie mit einem Sakko, einem Hemd ohne Krawatte oder einem edlen Polo-Shirt. Im Winter passt ein einfarbiger Rolli hervorragend.
Einen auf, einen zu? Beide auf? Oder beide zu? Und was ist, wenn es gar drei oder vier sind? Entgegengesetzt proportional zu seiner geringen Größe verhält sich der Grad der Verwirrung, für die so ein kleiner Knopf am Sakko sorgen kann. Prinzipiell gibt es zwei Grundregeln: Beim Setzen wird das Sakko geöffnet, dadurch fällt es besser und plustert sich nicht auf. Beim Aufstehen wiederum wird das Sakko geschlossen.
Abgesehen vom Zweireiher, denn dieser bleibt immer geschlossen. Es gelten folgende Stilregeln:
Unser Tipp: Tragen Sie zum Vorstellungsgespräch einen eher dunklen Anzug, vorzugsweise anthrazit oder dunkelblau und dazu ein Hemd mit Krawatte. Machen Sie keinesfalls Experimente mit „lustigen“ Krawattenmotiven! Der Dresscode ist außerdem sehr stark abhängig von der Branche, in der Sie arbeiten. Schauen Sie doch einfach mal vorbei, denn mit unserer Empfehlung für das richtige Outfit liegen Sie immer richtig.
Den einzig richtigen Dresscode für den Berufsalltag gibt es nicht mehr. Je nach Branche und Anlass kann er sehr unterschiedlich ausfallen. Umso wohlwollender wird es von Ihrem Gegenüber jedoch aufgenommen, wenn Sie die richtige Wahl getroffen haben. Am besten überlegen Sie vor einem Vorstellungsgespräch, einem Dinner oder einem anderen offiziellen Anlass, welche Erwartungen an Sie gestellt werden. Seriös? Kreativ? Recherchieren Sie, fragen sie Mitarbeiter oder Bekannte und informieren Sie sich über das Metier. Wenn Sie unschlüssig sind, setzen Sie lieber auf die sichere Variante und wählen Sie den altbekannten dunklen Anzug. Damit sind Sie in jedem Fall gut beraten, denn dieses Styling gilt über alle Branchen hinweg als gut gekleidet.
Die richtigen Schuhe verleihen einem Outfit erst Perfektion. Leider wird deren Wahl oft vernachlässigt – und dann verliert sogar ein maßgeschneiderter Anzug seine Wirkung. Es gibt eine goldene Regel, mit der Sie im Zweifelsfall immer richtig liegen: Die Schuhe dürfen nie heller sein als der Rest der Kleidung. Tragen Sie schwarze Schuhe zu dunkelblauen, schwarzen oder grauen Anzügen. Dunkelbraune Schuhe passen zu beigen oder dunkelbraunen Anzügen. Bei helleren Schuhen sollten Sie vorsichtig sein, hellbeige Schuhe sind allenfalls zu sehr hellen Anzügen vertretbar.
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